Börsenlexikon

Abkürzungen im Trading

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Börsenlexikon

– B –

BE – Break Even: Anleger, die Optionsscheine kaufen möchten, können mit Hilfe des BE berechnen, bei welchem Kurs der Basiswert Ende der Laufzeit sein muss, damit sie ihr eingesetztes Kapital wieder zurück bekommen.

Bären- / Bullenmarkt: Im Zusammenhang mit Börsennachrichten wird häufig von einem Bären- oder Bullenmarkt gesprochen und dies ist ziemlich einfach zu verstehen.

Der Bärenmarkt steht für einen fallenden Markt. Zum Beispiel ist der Dax innerhalb einer Woche um 200 Punkte gefallen, so wird von einem Bärenmarkt gesprochen.

Der Bullenmarkt ist das Gegenstück zum Bärenmarkt und umschreibt steigenden Kursen. Zum Beispiel ist der Dax innerhalb von 3 Tagen um 100 Punkte gestiegen, so ist von einem Bullenmarkt die Rede.

Merke: Bullisch steht für steigende Kurse und bärisch steht für fallende Kurse.

Eselsbrücke: Man verbindet Bären oft im Zusammenhang, dass sie sich erst aufrichten bevor sie angreifen und somit defensiv wirken. Die Bullen stürmen immer nach vorne und repräsentieren somit steigende Werte.

– D –

DB: Doppelboden (Zwei Kursspitzen in etwa gleicher Höhe auf der Unterseite)

DT: Doppeltop (Zwei Kursspitzen in etwa gleicher Höhe auf der Oberseite)

– E –

ES: E-mini S&P 500 – Der Future basiert auf den S&P 500 Index, der als Benchmark für die US-Aktienmärkte dient.

– F –

FDAX: DAX-Future

FGBL: Euro-Bund-Future – Ein Future, der sich auf eine langfristige Bundesanleihe bezieht.

– G –

GAP: Kurslücke – Eine Differenz zum letzten Kurs des Vortags.

GD: Gleitender Durchschnitt

GT: Good Trade (Glückwunsch zum gelungenen Trade)

– I –

ISIN: Die International Securities Identification Number (ISIN) wird ebenfalls einem Finanzprodukt oder einer Aktie zugewiesen und dient zur Identifizierung der Produkte auf internationaler Ebene. Der Code besteht aus zwölf Stellen und die ersten zwei Stellen stehen für das Herkunftsland. Bei der E.ON ISIN: DE000ENAG999 steht das DE für Deutschland.

– K –

KS: Kaufsignal

– L –

LONG: Wenn der Anleger LONG gehen möchte, spekuliert er/sie auf steigende Kurse. Der Anleger kauft Aktien und verkauft sie später zu einem teuren Preis.

LS: linke Schulter

– M –

MA: Moving Averages (dt. gleitender Durchschnitt)

– N –

New York Stock Exchange / Wall Street: Die New York Stock Exchange wurde im Jahr 1972 gegründet und ist auch bekannt unter dem Namen „Wall Street“. Sie gehört zu den größten Aktienbörsen der Welt, auf der über 2000 US- amerikanische börsennotierte Unternehmen gehandelt werden. Sie ist ebenfalls ein Gegenstück zur Frankfurter Börse.

NQ: E-mini NASDAQ 100 Future

– O –

OS: Optionsschein (Derivat für gehebeltes Trading)

– P –

Performance-Index: Bei dem Index werden neben den Aktienkursen auch die Dividendenzahlungen und Bezugsrechte der enthaltenen Unternehmen einbezogen. Somit ergibt der Performance-Index ein Überblick zur vollständigen Wertentwicklung eines Portfolios. Als Beispiel ist hier Dax-Performanceindex zu nennen.

PB: Pullback (Rücklauf)

– R –

Rendite: Die Rendite weist abhängig von ihrer Betrachtung eine Anzahl unterschiedlicher Definitionen auf. In der Finanzwelt wird häufig von der Effektivverzinsung des eingesetzten Kapitals in einem bestimmten Zeitraum gesprochen. Zum Beispiel haben wir durch eine Investition von 100 Euro in eine Aktie 10 Euro gewinn erwirtschaftet, somit wurde eine Rendite von 10% erreicht. Natürlich sind die 10% erst nach Abzug alles Kosten entstanden.

RS: rechte Schulter

RSI: Relative Stärke Index

– S –

SHORT: Wenn der Anleger SHORT gehen möchte, spekuliert er/sie auf sinkende Kurse. Der Anleger leiht sich Aktien vom Broker und verkauft sie für einen teuren Preis. Wenn der Kurs gefallen ist, kauft der Anleger die Aktien zu einem günstigeren Preis zurück und gibt sie dem Broker wieder.

SL – Stop Loss: automatischer Verkauf von Aktien, bei einem vorher festgelegten Kurs. Der Grund dafür ist eine Verlustminderung.

Beispiel: Ich kaufe eine Aktie bei einem Kurswert von 10 €. Meinen Stop Loss setze ich auf 8 €. Das bedeutet, dass die Aktie automatisch verkauft wird, sobald der Aktienkurs bei 8 € ist.

SK: Schlusskurs Schlusskurs einer Periode im Handel, z.B. Tagesschlusskurs)

SKS: Schulter-Kopf-Schulter Formation (Formation mit einer hohen Kursspitze und zwei etwas tieferen Spitzen links und rechts)

SX5E: Euro Stoxx 50

– T –

TA: Technische Analyse

TP – Take Profit: automatischer Verkauf von Aktien, bei einem vorher festgelegtem Kurs. Hier wird entschieden, ab welchem Kurswert der Gewinn mitgenommen soll.

TK – TrendKanal: Ein Trendkanal ist die Kurszone zwischen der unteren Unterstützungslinie und oberen Widerstandslinie.

TH – Tageshoch: Der höchste Kurs, der an einem bestimmten Tag erreicht wurde.

TT – Tagestief: Der tiefste Kurs, der an einem bestimmten Tag erreicht wurde.

– U –

Unterstützungslinie: Die Unterstützungslinie ist die Verbindung zwischen den Tiefs

– V –

VS: Verkaufssignal

– W –

WKN: Aufgrund der Masse an zahlreichen Finanzprodukten und Aktien an der Börse gibt es die in Deutschland genutzte Wertpapierkennummer (WKN), welche zu jedem Produkt zugeordnet ist. Zum Beispiel hat die E.ON Aktie die WKN: ENAG99 und ist über diese immer zu finden.

WL – Widerstandslinie: Die Widerstandslinie ist die Verbindung zwischen den Hochs

– Y –

YM: E-mini Dow Jones Industrial 30 Future